Was macht eigentlich eine gute Fotobox aus?

Fotobox ist nicht gleich Fotobox und ob ihr und eure Gäste mit einer Fotobox ungetrübten Spaß haben werdet, hängt von einigen Faktoren ab. Hier möchten wir euch aufzeigen, auf welche Punkte ihr achten solltet und wo die Qualitätsunterschiede liegen.

Fotobox - die Grundlagen

Ihren Ursprung hat die Fotobox - oder auch Photobooth genannt - in den Foto- und Passbildautomaten, wie man sie von Bahnhöfen oder aus Einkaufszentren kennt. Bereits in diesen Automaten kann man alleine - aber noch besser mit Freunden - seinen Spaß haben. Fotoboxen für Hochzeiten und andere Events sind die mobile Weiterentwicklung dieser Fotoautomaten und aktuell ein absoluter Trend. In der einfachsten Variante besteht die Fotobox aus einer Kamera auf einem Stativ und einem Selbstauslöser an einem Kabel. Die sehr aufwändigen Varianten (oft kommen diese auf Messen zum Einsatz, weil sie für ein paar Tage oder Wochen dort installiert werden können) sind den ursprünglichen Fotoautomaten nachempfunden oder haben ein außergewöhnliches Design. Sie haben meist eine sehr umfangreiche Technik verbaut und sind auch nicht so mobil. Dazwischen liegt ein breites Spektrum von ganz einfach bis sehr professionell. Das Ziel ist aber immer das gleiche: Ein tolles Foto, das eine besondere Situation oder ein besonderes Event als Erinnerung festhält. Das Ergebnis, und ob die Fotografierten damit ihre Freude haben, hängt allerdings immer von der eingesetzten Technik und Qualität der Fotobox ab.

 

Die Technische Ausstattung - ohne geht nix

Als erstes braucht eine gute Fotobox auch eine gute Kamera, zum Beispiel eine moderne digitale Spiegelreflexkamera. Zusammen mit einem Selbstauslöser können damit bereits tolle Fotos geschossen werden. Problem dabei: Ihr seht euch nicht wirklich selbst während des Fotos und wisst erst im Nachhinein, ob zum Beispiel Köpfe abgeschnitten sind oder eure Pose mit den Props und Accessoires doch nicht so gelungen ist, wie gedacht. Daher sollte eine Fotobox immer einen Bildschirm haben, auf dem ihr euch wie in einem Spiegel live seht und auch das geschossene Bild in entsprechender Größe betrachten könnt.

Eine weitere Herausforderung ist, dass ein scharfes Foto geschossen wird. Denn ihr seid auf einer Party und da heißt es nicht Stillsitzen, wie beim biometrischen Passbild, sondern Posen und Lachen was das Zeug hält. Hier kommt es auf die Kameraeinstellungen und die Belichtung an. Eine kurze Belichtungszeit verhindert verwackelte Bilder, benötigt aber ein gut ausgeleuchtetes Motiv. Idealerweise ist die Fotobox daher mit einem Blitz ausgestattet und gegebenenfalls sogar mit einem Scheinwerfer für Dauerlicht. Zu guter letzt muss ein Computer mit entsprechender Software oder ein Tablet mit spezieller App dafür sorgen, dass die Kamerabilder auf dem Bildschirm angezeigt werden und die geschossenen Fotos auf einer Festplatte abgespeichert werden. Je nach Software sind hier weitere Features, wie direktes Posten auf Facebook, hochladen auf einen Online-Speicher, versenden per E-Mail und viele mehr möglich. Auch die Bedienung hängt von der Software ab und sollte natürlich super einfach und "idiotensicher" sein. Es sollen ja sowohl Kinder als auch weniger technikaffine Senioren damit ihren Spaß haben. Kann der Countdown für ein Foto zum Beispiel einfach über das Berühren eines Touchscreens ausgelöst werden, kommt damit jeder zurecht - auch zu sehr später Stunde.

 

Der Fotodrucker - das besondere Extra

Nahezu jeder Fotoboxanbieter wird euch die Bilder digital zur Verfügung stellen. Ob auf DVD, USB-Stick, oder per Online-Galerie. Wenn ihr nicht wollt, dass jeder eure Fotos sehen kann, sollte letzteres auf jeden Fall passwortgeschützt sein. Über die Online-Galerie könnt ihr die Fotos übrigens am schnellsten und einfachsten mit euren Gästen teilen. Einfach den Link und das Passwort per E-Mail versenden und eure Gäste können sich die Fotos anschauen und oft auch kostenlos herunterladen.

Wollt ihr jedoch, dass eure Gäste direkt am Event die Fotos als Erinnerung mit nach Hause nehmen können, solltet ihr darauf achten, dass eure Fotobox einen Drucker hat. Am besten ist dies ein professioneller Fotodrucker, denn dieser muss auf einer Hochzeit durchschnittlich zwischen 300 und 600 Fotos drucken. Hier werden beispielsweise sogenannte Thermosublimationsdrucker eingesetzt. Solche werden auch in Drogeriemärkten in den Apparaten verwendet, bei denen ihr digitale Fotos sofort entwickeln/drucken lassen könnt. Professionelle Fotodrucker dieser Art und das entsprechende Material sind allerdings nicht gerade billig, und das spiegelt sich natürlich im Mietpreis der Fotobox wieder. Dafür haben nicht nur eure Gäste eine tolle Erinnerung sofort nach dem Fotografieren in der Hand, sondern oft werden die Ausdrucke auch als Fotos für Gästebücher verwendet. Das stellt sicher, dass auch alle, die sich im Gästebuch verewigen ein Bild mit einkleben können.

 

Das Drumherum - Hintergrund und Props

Fotobox-Bilder leben von den Accessoires, den sogenannten Props, mit denen man sich ausstatten und verkleiden kann. Vom roten Kussmund oder schwarzen Schnauzbart, über die Diskobrille oder den Froschhut bis zur Luftgitarre oder der Superheldenmaske - je stylischer die Props, desto toller die Fotos, desto größer der Spaß.

Daneben sollte eure Fotobox ein Hintergrundsystem oder eine Fotoleinwand haben, denn nicht in jeder Location habt ihr eine passende Wand. Natürlich stehen die Gäste auf dem Bild im Vordergrund, jedoch trübt ein unruhiger oder sogar hässlicher Hintergrund den Fotoboxspaß.

Kann dann noch der Fotorahmen für die Ausdrucke auf euer Design, eure Deko angepasst werden, macht auch dies einen rundum perfekten Eindruck.

 

Fazit

Bereits mit wenig Aufwand beziehungsweise geringen Kosten kann eine Fotobox realisiert oder gemietet werden. Eine professionelle Fotobox, mit der ihr und eure Gäste einen Heidenspaß haben werdet, sollte unserer Meinung nach neben einer guten Kamera allerdings noch mindestens folgende Dinge haben: großer Bildschirm mit Live-Bild, Blitz, hochwertiger Fotodrucker, gute Props.